Glent

Whisky, den man nicht einfach kauft. Sondern entdeckt.

Lange haben wir überlegt, ob und was wir zu dem Krieg gegen die Ukraine machen. 
Wir verkaufen nichts nach Russland. Das hat(te) einzig und allein als Grund die komplizierte Zollabfertigung, die für ein kleines Unternehmen nicht zu leisten ist. Dennoch, ein großer Teil unserer ausländischen Besucher auf der Website, kommt aus Russland. Diese können unsere Seite nicht mehr benutzen. Stattdessen wird ihnen folgende Seite ausgespielt: https://www.weeawee.de/stop-the-war/

Dort teilen wir unsere Entscheidung wie folgt mit:

Liebe russische Bürger,

es tut uns leid, dass wir ihnen aktuell keine Informationen zu unseren Whiskys bieten können. Wir wissen, dass Sie nichts dafür können, mit welch abscheulicher Energie ihr Präsident einen Krieg ohne Not gegen die Ukraine entfacht hat. Es macht uns jedoch sehr betroffen, dass die ukrainische Bevölkerung so dermaßen leiden muss. Dabei wollen Sie doch nur eins: ein Leben in Freiheit, ein Leben in einer Demokratie.
Wir wissen, dass Russland eine friedliche Gesellschaft ist, und das es die Bevölkerung ist, die die Konsequenzen zu spüren bekommt, nicht die Obrigkeit. Aber wir handeln hier mit Luxusgütern. Güter, die unserer Erfahrung nach in Russland nur einem Establishment zugänglich sind. Vielleicht empfinden Sie unsere Reaktion als nicht gerechtfertigt und vielleicht sind sie auch traurig darüber. Das tut uns auch sehr leid. Helfen Sie uns allen daran was zu ändern. Erzählen Sie ihren Politikern, ihren Abgeordneten darüber. Machen Sie ihnen die Absurdität dieses Krieges klar. Unserem Verständnis nach, wollen Menschen Frieden. Bitte verstehen Sie unser Verhalten. Wir heben uns Glas auf die Ukrainer, wir erheben unser Glas auf die Russen. Frieden!

Ist es nur Symbolpolitik von unserer Seite? Wir denken nicht. Dieses Statement wird ja direkt in Russland ausgespielt.
Als Unternehmen stehen wir natürlich zu einer freien Marktwirtschaft, zu einem freien Handel. Wir sehen aber auch, dass dieser, ohne WENN und ABER, einhergehen muss mit Einhaltung der Menschenrechte und Achtung der Freiheit jedes Einzelnen. 

Was wir uns von dieser Aktion erhoffen? Nachmacher, viele Nachmacher! Umso schöner, wenn es auch die GROSSEN machen würde. Wie geschrieben, Whisky ist gerade in Russland ein Luxusgut. Ein Gut, dass nur einer gewissen Klientel zugänglich ist. Einem Klientel, dass näher am russischen Präsidenten ist, als der Rest der Bevölkerung.

“Aus dem Nähkästchen”

Wee a wee gibt es jetzt schon über ein Jahr. In dieser Serie wollen wir euch ein paar Einblicke und Erfahrungen aus unserer Arbeit geben. Die Anregung dazu kam in erster Linie von euch: Fragen an uns. Eine Frage war: “Warum benutzt ihr Styroporchips als Füllmaterial?“

Nachhaltigkeit ist sicherlich eines der wichtigsten Themen heutzutage. Auch und gerade für Unternehmen. Im Bereich Whisky haben wir mittlerweile tolle Innovationen und Destillen, die sogar in Richtung Zero Waste gehen. Bestes Beispiel: Nc’Nean.
Dem wollen wir uns nicht verschließen – machen wir auch nicht. Ganz im Gegenteil. Leider bekommen wir von einigen Lieferanten immer noch Kartons mit Styropor als Füllmaterial. Wir könnten die Chips natürlich wegschmeißen. Machen wir aber nicht. Wir verwenden sie wieder. Damit hätten wir auch schon die Auflösung 😉
 
Ansonsten setzen wir auf Schutzverpackungen und Füllmaterial aus recyceltem Papier. Von Holzwolle haben wir uns mittlerweile verabschiedet.
Die Styroporchips haben durchaus ihre Vorteile: sie sind leicht und schützen Glas sehr gut. Allerdings gibt es mit Maischips auch kostengünstige Alternativen die genau die gleichen Eigenschaften haben.

“Aus dem Nähkästchen”

Wee a wee gibt es jetzt schon über ein Jahr. In dieser Serie wollen wir euch ein paar Einblicke und Erfahrungen aus unserer Arbeit geben. Die Anregung dazu kam in erster Linie von euch: Fragen an uns. Eine Frage war: “Welches Glas empfehlt ihr für den Whisky Genuss?“

Wer sich schon etwas länger mit Whisky beschäftigt, hat sicherlich schon den Begriff der “Gläserpolizei” gehört. Man postet Fotos von einem Whisky und wird sofort gemaßregelt, wenn der Whisky nicht in einem für den Betrachter genehmen Glas präsentiert wird. Aber was ist das richtige Glas? Wir würden sagen, dass ist genauso wie Geschmack. Eine subjektive Empfindung. Aber es geht ja um unsere Empfehlung.

Ganz klar und weit vorne ist für uns das klassische Glencairn Glas. Es ist von der Funktion unschlagbar! Die Tulpenform unterstützt das Tasting Erlebnis und nach dem Genuss kann das Glas problemlos in der Spülmaschine gewaschen werden. Im Übrigen ist das Glencairn Glas gar nicht so alt wie man oft annimmt. Es wurde in den 70er Jahren speziell für den Genuss von Whisky entworfen. Mehr dazu auf Wikipedia.

Kommen wir zum nächsten Glas, oh Schreck, dem Tumbler. Der Tumbler wird in den Bars dieser Welt dafür eingesetzt, Whisky Cocktails zu servieren. Zum pur trinken eignen sich Tumbler eher nicht ABER, Tumbler gibt es in den tollsten Ausführungen. Dickes Kristallglas und eine wertige Verarbeitung, lassen den Tumbler auch bei uns für eine pure Verköstigung eines Single Malt ganz oben stehen. Warum auch nicht? Wenn man den Malt kennt und gemütlich zusammensitzt, ist ein Tumbler ein Erlebnis.
 
Und jetzt noch eine vielleicht überraschende Empfehlung. Man kommt in ein Etablissement, dass ein tollen Whisky auf der Karte stehen hat, den man gerne probieren möchte. Auf den Whisky Genießer ist man nicht eingestellt. Welches Glas nehmen? Ein Weißweinglas! Man kann wunderbar mit dem Whisky im Glas spielen, bekommt sehr gut die Aromen in die Nase. Besser als jedes langstielige Obstlerglas. Sherry Gläser sind ebenfalls eine tolle Alternative zum Glencairn Glas.
 
Und dann tauchen mittlerweile dort draußen die komischsten Varianten von Tastinggläsern auf… Fast kugelförmige Gläser mit einer engen Öffnung oben, oft mundgeblasen. Überzeugt uns in keinster Art und Weise. Der Alkohol kommt so dermaßen konzentriert aus der Öffnung heraus, dass man, unserer Meinung nach, nicht von einem Geschmackserlebnis sprechen kann – we are sorry for that.

Bild: © Anne Burgess / CC BY-SA 2.0

GlenAllachie – “Tal der Felsen”. Eine recht junge Destille im Herzen der Speyside am Fuße des Berges Ben Rinnes.

1967 gegründet und von Anfang an auf Effizienz getrimmt. Ein Großteil des des Alkohols ging in die Blend Industrie, Single Malts von GlenAllachie waren rar gesät. 1985 bis 1987 ging GlenAllachie an die Invergordon Distillers, dann folgte eine Zeit der Schließung bis 1989. Danach übernahm Pernod Ricard die Brennerei bis 2017.

Ab jetzt wird es spannend 😉 Ein Konsortium um Billy Walker (der sich einfach nicht zur Ruhe setzen wollte) kaufte die Destille und setzte den Fokus, zu unserer Freude, auf Single Malts. Nicht nur das, Altersangaben sind selbstverständlich und die Faßauswahl ist phänomenal! Die Core Range besteht aus 10-, 12-, 18- und 25-Jährigen Single Malts. Diese werden mit mindestens 46% abgefüllt und sind natürlich weder gefärbt noch kühlfiltriert.

Was dort am Ben Rinnes passiert ist also äußerst spannend und wir freuen uns auf viele weitere Releases von GlenAllachie!


GlenAllachie im Shop

“Lasst es noch im Lager”:

An der Kasse könnt ihr ab sofort bei uns “Lasst es noch im Lager” auswählen. Das heißt, wir lagern eure Bestellung in einer eigenen Kiste so lange, bis ihr bei einer eurer nächsten Bestellungen die normale Versandkostenpauschale oder “Abholung vor Ort” auswählt. Das macht sicherlich Sinn, wenn ihr aktuell nur ein, zwei Samples im Wert von wenigen Euros haben wollt.

Uralt und mitten im Ort Bowmore befindet sich die Destille. Wohl einer der legendärsten Islay Destillen und unter Japanern definitiv der “Islay Liebling”. Das mag eventuell damit zusammenhängen, dass Bowmore seit 1994 zur japanischen Suntory Gruppe gehört und entsprechend dort geworben wird, aber Bowmore ist ohne Frage eine Legende.

Im Gegensatz zu vielen anderen Destillen, fokussiert man sich bei Bowmore auf die Single Malts. Wenig geht in Blends und wenig geht an unabhängige Abfüller – leider. Umso erfreuter waren wir, dass wir vor kurzem einen 23 Jahre alten “unabhängigen Bowmore” von Single Malts of Scotland erwerben konnten. 

Typisch für Bowmore ist die Lagerung in Sherry Fässern. Bourbon Abfüllungen sind nicht die Regel. Die Torfnote ist deutlich. Dazu gesellt sich das typische Islay Salz. Hier erwähnt man immer gerne die Lagerhäuser, die bei Flut über einen Meter im Salzwasser stehen. Lagerhaus ist das Stichwort: als Besucher sollte man unbedingt das Warehouse No 1 besichtigen. Hier erinnert NICHTS mehr an unsere Zeit, man fühlt sich wie in den Anfangsjahren der Destille. Nicht zu reden von den Schätzen die dort gelagert werden.

Namedropping: Jim McEwan. Den meisten fällt bei diesem Namen sofort “Bruichladdich” ein. Aber es muss einem sofort auch “Bowmore” einfallen. Jim begann mit einer Küferlehre bei Bowmore. Im Alter von 22 Jahren hatte er bereits die Verantwortung über die Warehouses und wurde später Distillery Manager und prägte die Destille. 

Was erwähnte eigentlich Alfred Barnard 1887 in seinem  Buch “The Whisky Distilleries of the United Kingdom” über Bowmore?

We found the coach drive from Port Ellen to Bowmore one of the most uninteresting that we had ever experienced. During the journey of four hours we saw but two or three habitations, and scarcely any trees; in all our wanderings we have never travelled by such a dismal and lonely road.

Ich musste leicht schmunzeln. Offensichtlich war die Straße von Port Ellen nach Bowmore 1887 nicht unähnlich der heutigen Straße. Aber uninteressant finde ich den Weg durch das Moor bis heute nicht. Es ist aber immer wieder faszinierend, dass sich in ca. 130 Jahren manche Dinge nicht wirklich geändert haben.

Bowmore
P.S.: wer die Destille von dieser Ansicht aus sieht, sollte schnell weitergehen. Nein, es ist nicht verboten dort zu stehen. Dort trifft sich die Jugend aus Bowmore und man sollte ihnen als Tourist dort mal etwas Ruhe gönnen 😉


Bowmore im Shop

Da haben wir tatsächlich lange drauf gewartet: endlich einen Bowmore im Portfolio zu haben! Natürlich nicht einen Standard Bowmore, es sollte schon etwas Besonderes sein.
Da kam uns ein unabhängig abgefüllter Bowmore von Single Malts of Scotland unter… Unabhängige Bowmores sind äußerst rar anzutreffen und dann meist auch entsprechend teuer. Hier handelt es sich nach unserer Meinung um ein Schnäppchen!
Die Flasche können wir euch für 275,49 € statt 294,91 € anbieten. Samples sind natürlich auch vorhanden.

Und dann kommt ein Liebling von uns dazu. Wir lieben Nc’Nean! Batch 06 ist da und überzeugt mal wieder geschmacklich auf ganzer Linie! Tolles Konzept und tolle Whiskys, die von den Damen gegenüber der Isle of Mull produziert werden.
Die Flasche auch zum Sonderpreis: 49,99 € statt 54,99 €. Samples sind hier ebenfalls vorhanden und auch ein Sample Bundle mit den Releases Batch 04 bis Batch 06.

In den nächsten Tagen erwarten euch zwei neue Whiskys:

Nc’Nean Batch 06 (Als “Whisky der Woche” und als Sample) und
ein 23 jähriger Bowmore als Sample! The Single Malts of Scotland, 27.03.1996 destilliert, abgefüllt am 28.10.2019

Zusätzlich wird es als Sample noch etwas feines von Bruichladdich (PC) geben…

Also, wer noch nicht am Newsletter angemeldet, sollte das schnell nachholen: hier zur Anmeldung
Und / oder tretet unser Facebook Gruppe bei. Dort werden die neuen Veröffentlichungen auch zeitnah bekannt gegeben.
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Edit, jetzt erhältlich:
Nc’Nean Batch 06 als Flasche zum Sonderpreis
Nc’Nean Batch 06 als 5cl Sample
Bowmore 23 yo Single Cask von “Single Malts of Scotland” als Flasche zum Sonderpreis und
Bowmore 23 yo Single Cask von “Single Malts of Scotland” als Sample

Bevor ich jetzt bei einem Sample mal etwas länger aushole, hier erstmal kurz zusammengefasst, was es für neue Samples / Whiskys im Shop gibt:
 
 
Von dem ausverkauften 13-jährigen Williamson aka Laphroaig der Islay Cask Company haben wir tatsächlich nochmal Nachschub bekommen. Und das wird es dann auch leider gewesen sein 😥
 

Waterford Tinnashrule 1.1
Und ein weiteres Werk von Mark Reynier: Tinnashrule 1.1 Single Farm Origin. Exklusiv für Deutschland. Als Sample und als Whisky der Woche zum Special Price

Der Norden grüßt mit ganz außergewöhnlichen Whiskys. Hatten wir schon als Whisky der Woche. Jetzt als Sample
 
Und jetzt holen wir mal etwas aus für einen ganz außergewöhnlichen Blend…
 
Eine Brennerei aus Norddeutschland, die Rittergutsmanufaktur aus Sulingen. Norddeutschland. An was denkt der geneigte Trinker eines Destillats dabei? An ordentlich gebrannten Korn, Kümmel oder Wacholder (Gin). Ganz genau das wird dort in einer hervorragenden Qualität hergestellt. Und jetzt haben wir es hier mit einem Blended Malt zu tun.
Nicht ohne Grund! Der Destillateurmeister Michael ist ein ausgesprochener Fan des schottischen Malts und hat mit all seiner Expertise einen ganz außergewöhnlichen Blend zusammengestellt! Kurze Nebenbemerkung: der erste eigene Whisky steht in den Startlöchern und es empfiehlt sich die Rittergutsmanufaktur unbedingt im Auge zu behalten (https://www.rittergutsmanufaktur.de/)
Zum Blend: in diesem Blend befinden sich – festhalten:
Bunnahabhain Moine,
Edradour SFTC 10 yo (Cask 162 Sherry),
Bowmore 12 yo,
Laddie,
Glen Scotia 15 yo,
Glasgow 1770,
Port Charlotte 10yo
Damit noch nicht genug: 12 Wochen Finish in einem Portwein Fass!
Der Blend wurde als limitierte Edition zu Ostern herausgegeben und war nach Erscheinen auch sofort weg.
Geschmacklich? Wunderbar austariert! Es ist wie eine Reise durch Schottland. Die typischen Islay Aromen verbinden sich wunderbar mit den Highlands. Die Edradour Sherry Bombe spielt wunderbar mit den frischen Aromen aus Glasgow. Toll, toll, toll! Frühlingshafte Fruchtsüße gepaart mit leichtem Rauch und einem tollem Salz-Schoko-Karamell Aromen am Gaumen. Solche feine Sachen haben wir jetzt im Shop 😉
Seit einigen Jahren geistert in der Whisky Welt ein Begriff herum, der im Weinbau gang und gäbe ist: Terroir. Der Begriff bezeichnet im Agrarbereich die Auswirkung unterschiedlicher Standortfaktoren auf die dort angebauten Kulturpflanzen. Sprich Klima, Geologie, Gelände und die Bodenbeschaffenheit. Im Bereich des Weinaus kommt dann noch die Hangexposition und Hangneigung hinzu.
 

Wie verhält es sich damit beim Whisky?

Die Einflussfaktoren auf den Geschmack eines Whisky sind klar. Wir benötigen Wasser, Gerste (Getreide), Hefe und natürlich ein Fass. Eindeutig kann man dem Fass den größten Einfluss auf die geschmackliche Entwicklung eines Whiskys zuschreiben. Dieser Faktor ist aber nicht dem Terroir zuzuordnen, ebenso nicht die Hefe. Bleibt Wasser und das Getreide.
 
Beim Wasser lehnen wir uns mal weit aus dem Fenster und würden sagen, der Einfluss ist recht marginal. Die meisten Destillen beziehen ihr Wasser aus Vorkommen in der Nähe. Allerdings wird es stark gefiltert, so das dem Wasser eigene Mineralien zum großen Teil herausgefiltert werden. Bei einigen Brennereien kommt das Wasser jedoch mit einem nicht unerheblichen natürlichem Torfanteil daher. In diesem Fall hat es durchaus einen geschmacklichen Einfluss auf das Endresultat.
 

Was ist mit der Gerste?

Der wohl größte Verfechter des Terroir Gedanken beim Whisky ist ohne Frage der Ex-CEO von Bruichladdich, Mark Reynier. Mark ist als ehemaliger Weinhändler mit dem Begriff “Terroir” natürlich sehr vertraut gewesen und fing zu seiner Zeit bei Bruichladdich mit den ersten Experimenten an.
bruichladdich terroirWir hatten 2014 das Glück für ein Fotoprojekt einen ganzen Tag bei Bruichladdich verbringen zu dürfen. Der wunderbare Carl Reavey (†) hat uns über den ganzen Tag begleitet und am Ende des Tages wartete etwas ganz Besonderes auf uns. Wir testeten verschiedene New Makes. Die Faktoren waren alle fast gleich: Gleiches Wasser, fast zur gleichen Zeit destilliert und gleiches Malz / Getreide. Es gab beim Getreide nur einen Unterschied: es war die gleiche Sorte, aber angebaut in verschiedenen Lokationen mit entsprechend anderen Bedingungen. Und was soll man sagen: die Unterschiede waren deutlich herauszuschmecken. Die Frage “terroir matters?” können wir eindeutig mit ja beantworten.
 
Der Werdegang von Mark brachte ihn über die irische See. Bruichladdich wurde an Remy Cointreau verkauft und Mark widmete sich fortan der Waterford Destille. Hierbei setzt er voll und ganz auf den Terroir Gedanken und geht wie gewohnt unkonventiell an die Sache heran. Die ersten Werke von Waterford sind auf dem Markt und man darf sehr gespannt sein, was wir von der grünen Insel in Zukunft noch erwarten können.